Kirchenchor & Orchester St.Magnus Bad Schussenried
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Kurzer geschichtlicher Abriss:
Die Wurzeln von Chor & Orchester Sankt Magnus reichen zweifelsohne in die Zeit des hiesigen Prämonstratenserklosters zurück, das 1183 – 1803 bestand.
Wie in den anderen Klöstern Oberschwabens, so nahm auch im Kloster Schussenried die Musikausübung einen bedeutenden Platz ein, nicht zuletzt aufgrund des hier bestehenden Klostergymnasiums. Einer seiner Schüler war 1796-99 Konradin Kreutzer (1780-1849).
An komponierenden Mönchen sind bis in unsere Zeit mit gedruckten und handschriftlichen Werken überliefert:
P.Wilhelmus Hanser (1738-1796), P.Augustinus Büx (1701-1750), P. Norbertus Graf (um 1775) und P. Benedikt Wenz (1758-1827).
Vom hohen musikalischen Stand des Klosters zeugt, daß zum Ende der Klosterzeit  einige Patres an der denkwürdigen Aufführung von Haydn’s Schöpfung 1802 in Biberach unter J.H.Knecht mitwirkten.
In die Klosterzeit fällt auch das Entstehen eines mehrstimmig-singenden Chores mit dazugehörigen Instrumentalisten. Davon zeugen die überlieferten Noten (siehe oben), vor allem aber das sogenannte Profess(Ordensgelübde)-Erneuerungsbuch, in dem ab dem Jahr 1732 neben dem “Cantor” (für den Mönchsgesang zuständig) ein “Chori-Regens” oder “Musices-Director” als eigenständiger Posten aufgeführt wird.